Schülerzeitung

Fast so lange wie das Thomas-Morus-Gymnasium selbst existiert auch die Schülerzeitung „Utopia“. Erklärtes Ziel der Schülerzeitung ist es, aktuelle Themen des Schulalltags aufzugreifen, über Aktivitäten in der Schule und aus dem Schulleben zu berichten und zu unterhalten. Außerdem ist die Schülerzeitung ein Forum für Schüler aller Jahrgangsstufen, die selbst die redaktionelle Arbeit (kennen)lernen und Artikel veröffentlichen möchten.

Frühestes Zeugnis der Benennung nach dem wohl bekanntesten Werk des Namenspatrons unserer Schule ist die Ausgabe Nr. 9 aus dem Februar 1966: Kurz nach der Taufe und Einweihung der Schule wurde die vormalige Schülerzeitung „Junges Forum“ in „Utopia“ umbenannt.

Stellvertretend für die Redaktion stellt Pia die Überlegungen zum Namen vor:

 

„Das Wort Utopia beschreibt ein Land, in dem eine gerechte Gesellschaft lebt, in der niemand Not leidet. Dieses Land existiert nur in der Phantasie und nicht in der Realität. Thomas Morus hat 1516 einen Roman über einen Seemann verfasst, der auf der Insel Utopia gestrandet ist. In diesem Roman wird eine Gesellschaft beschrieben, in der kein privates Eigentum existiert, da jeder alles teilt. Die Gemeinschaft lebt friedlich zusammen und es gibt keine Hungersnot und keine Verbrecher. Das Buch diente als Gesellschaftskritik und sollte dem Leser veranschaulichen, dass man friedlich in einer Gesellschaft zusammen leben kann. Somit beschreibt eine Utopie eine Gesellschaft, die nicht in der Realität existieren kann, denn die grenzenlose Freiheit würde in einer Katastrophe enden, da eine „Utopie […] aufgrund menschlichen Versagens nicht ausführbar“ (Stephen Hawking) ist. Deshalb ist die Insel Utopia eine Wunschvorstellung. Dennoch könnten wir einige Ansätze für ein gutes Zusammenleben in unseren Alltag integrieren.“

 

 

Jahrzehntelang war die Schülerzeitung als Druckausgabe erhältlich. Den veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung tragend begann die Umstellung auf eine digitale Fassung vor zwei Jahren: Nun ist die „Utopia“ deutlich aktueller. Sie kann immer und überall gelesen werden, ohne dass man am Erscheinungstag beim Verkauf in der Pausenhalle ‚schnell‘ sein müsste. Die Redaktion kann interaktiv mit den Lesern durch die Kommentarfunktion agieren und die Zeitung lädt leichter zum kreativen Mitmachen ein.