Phänomenbasiertes Lernen

 

PBL – Phänomenbasiertes Lernen hat seit dem Schuljahr 2019/20 einen festen Platz im Stundenplan. Die Kernidee ist, dass „Phänomene“, also konkret wahrnehmbare Gegebenheiten, Fragen oder Probleme aus unserer Lebenswelt, den Organisationsmittelpunkt und die Motivation für das Lernen bilden.

 

 

Mit der Einführung von PBL nutzen wir die Spielräume, die uns als Ganztagsgymnasium bei der Umstellung auf G9 ermöglicht worden sind, und stellen ausgehend von den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung verschiedene Inhaltsfelder in das Zentrum der einzelnen Schulhalbjahre, anhand derer die Schülerinnen du Schüler ihre Analyse- und Urteilfähigkeiten weiter ausbilden.

 

 

Die Einführung von PBL soll unsere Schülerinnen und Schüler zudem dabei unterstützen, vernetztes, problemlösendes und kreatives Denken sowie Kommunikations- und Kooperationskompetenzen zu entwickeln. Da es sich um ein konsequent medienbasierten Lernsetting handelt, bauen unsere Schülerinnen und Schüler sowie die beteiligten Lehrkräfte in PBL zudem ihre Medienkompetenzen weiter aus.

 

 

Mit PBL haben wir einen neuen, den Fachunterricht ergänzenden Ansatz entwickelt, in dem wir nicht von den curricularen Vorgaben der einzelnen Fächer ausgehend Unterrichtssequenzen planen, sondern konsequent die Fragen und Themen der Schülerinnen und Schüler als Ausgangspunkt einer individuellen und multiperspektivischen Auseinandersetzung in den Mittelpunkt stellen.

 

 

Mit Hilfe der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts durch die Westfälische-Wilhelms-Universität Münster entwickeln wir den Ansatz kontinuierlich weiter.