Von Schülern - Aus den Naturwissenschaften

Untersuchung des Axtbaches, Herr Dr. Busch

Auch im vergangenen Schuljahr hat der Bio-Leistungskurs von Herrn Dr. Busch in den Wochen vor den Sommerferien wieder eine genaue Untersuchung des Axtbaches im Bereich des Thomas-Morus-Gymnasiums vorgenommen. Grund dafür war wie in den Jahren zuvor auch diesmal eine landesweite Erhebung zur Messung von Güteklassen von Gewässern, an der sich der Kurs mit eigenen Werten beteiligen wollte.

Bei der Untersuchung wurden mehrere und viele unterschiedliche Parameter analysiert. Somit beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Kurses sowohl mit der biologischen Analyse (Pflanzenbewuchs, Tiefe, etc.), als auch mit der chemischen (Nitrat-/Nitritgehalt, Phosphatgehalt, usw.) und physikalischen Analyse (Temperatur, Sauerstoffgehalt, etc.).

Bei der abschließenden Auswertung errechneten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe des so genannten Saprobienindex die Güteklasse des Axtbaches im Bereich der Schule. Dieser Index ergab im Durchschnitt einen Wert von 2,4, was Gewässergüteklasse 2-3 bedeutet. Der Grad der Belastung wird in der Güteklasse als „kritisch belastet“ eingestuft. Somit liegt der Axtbach in diesem Jahr, bezogen auf die Güteklasse, trotzdem im guten Mittelfeld.

Des Weiteren wurde bei der Auswertung der Ergebnisse festgestellt, dass kein einziger Messwert die Vorgaben der deutschen Trinkwasserverordnung überschreitet. In seltensten Fällen wurde die Obergrenze erreicht. Die meisten Werte ließen sich maximal bei der Hälfte des Erlaubten einordnen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der Axtbach am TMG in diesem Jahr in einem zufriedenstellenden Zustand befindet. Bei einer Güteklasse 2-3 und der Tatsache, dass kein Messwert die Trinkwasserverordnung überschreitet, kann man von einem guten Ergebnis für den Axtbach sprechen.

Erfolge in naturwissenschaftlichen Wettbewerben, Herr Heilen

Ein Wettbewerb jagt den nächsten… Anna Kunze (EP), Sarah Schalkamp (EP) und Ruth Kerßenfischer (Klasse 8d) nahmen im Rahmen der Naturwissenschafts-AG erfolgreich an dem Wettbewerb „Bio-logisch!“ zum Thema „Hand & Fuß“ teil. Verschiedene experimentelle und theoretische Aufgaben rund um die beiden Extremitäten sollten gelöst werden, z.B. wie unser Daumen funktioniert, wie sich Nasen- und Fingerabdrücke unterscheiden, was hinter dem Phänomen von „eingeschlafenen Füßen“ steckt und wie Eigenschaften der Hände vererbt werden. Der tatkräftige Forschergeist sowie die schriftlichen Ausarbeitungen wurden mit einer Urkunde gewürdigt. Die herausragenden Leistungen von Anna Kunze (unter den 6852 Einsendern gehörte sie zu den besten 30) wurden in einer Feierstunde und mit der Teilnahme an einer Schülerakademie belohnt.

1054 Schülerinnen und Schüler aus NRW, unter ihnen auch Anna Geiger, Franziska Meyerhoff und Alexandra Reckordt vom TMG, haben im Sommer 2010 an der XXII. Internationalen Biologieolympiade teilgenommen und damit den langen Weg in die Endrunde, die 2011 in Taipei im Taiwan stattfinden wird, begonnen. In der ersten Runde lösten sie anspruchsvolle Aufgaben aus den Aufgabenbereichen der Stoffwechselphysiologie und Zellbiologie. Neben einem Langzeit-Experiment zur Untersuchung des Wasserhaushalts bei Pflanzen, sollten auch der Einsatz embryonaler Stammzellen und deren Verwendung kritisch betrachtet und erläutert werden. Die Aufgaben – die stellenweise weit über die regulären Unterrichtsinhalte hinausgehen – sowie der experimentelle Aufwand der Langzeitexperimente wurden von den dreien erfolgreich gemeistert und mit bundes- und landesweiten Urkunden belohnt. In der zweiten Runde wartete dann eine anspruchsvolle Klausur auf die Biologie-LK-Schülerinnen. Obwohl es für die dritte Runde in Kiel zur Auswahl des internationalen Wettbewerbsteams nicht reichte, konnte sich Alexandra Reckordt unter den besten 40 Teilnehmern in NRW platzieren, wofür sie im Rahmen einer abwechslungsreichen Feierstunde in den Schering-Werken Bergkamen durch die Ministerial­rätin Renate Acht vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen mit einer Urkunde und Buchpräsenten geehrt wurde. Von bundesweit 512 Teilnehmern der zweiten Runde waren übrigens alle Teilnehmerinnen des TMG unter den besten 200.

5.800 Schülerinnen und Schüler aus NRW machten im ersten Halbjahr beim Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken“ mit. Bei der Aufgabe „E 330 kann’s“ konnten viele erfolgreiche Schüler mit Urkunden ausgezeichnet werden. Vom TMG sind folgende Schüler als „Wiederholungstäter“ dabei: Jan Baldus, Fabian Schnier und Jonas Spittler (alle 8c).

Die geheimnisvolle E-Nummer 330 steht für Citronensäure - ein alltäglicher Stoff, der in der Natur vorkommt und in großen Mengen biochemisch aus Zuckerabfällen hergestellt wird. Als zugelassener Lebensmittelzusatzstoff wird er in einer Reihe von Lebensmitteln verwendet. Im Wettbewerb galt es, die Eigenschaften und Reaktionen dieser kristallinen Säure zu testen. Dabei wurde z. B. ihre Wirkung auf Rotkohl, Natron, Eierschalen oder Obst geprüft und auch mit Haushaltsessig verglichen. Eine Herausforderung für eigene Geschmacksnerven und Kreativität stellte die Aufgabe dar, selbst eine ideale Superbrause mit Citronensäure, Natron und weiteren Zutaten zu entwickeln.

Die drei Teilnehmer des TMG`s wurden mit einer Urkunde belohnt, wobei Fabian Schnier für seine Ausarbeitungen ein ausgezeichneter Erfolg attestiert wurde. Der Arbeitskreis „Chemie entdecken“ im Kölner Modell an der Universität zu Köln wird die besonders erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Anfang Juli ins Department Chemie der Universität zu Köln einladen. Dort werden sie im Rahmen einer Feier in Anwesenheit einer Vertretung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW geehrt.

Zurzeit steht auch die neue Aufgabe „Gips mit Grips“ für die 2. Experimentalrunde des Schuljahres zur Verfügung. Weiterer Einsatz ist also gefragt. Denjenigen, denen es gelingt, auch bei der 2. Runde eine ausgezeichnete Lösung zu erarbeiten, winken besonders wertvolle Preise und, je nach Alter, auch Workshops mit Gleichgesinnten.

Wir setzen Zeichen! Schulmaterialien aus Recyclingpapier, Frau Bureick

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, liebe Eltern, liebe Lehrerinnen und Lehrer.
Wir am TMG sollten nur noch Schulhefte aus Recyclingpapier kaufen. Zu diesem Ergebnis sind wir während unserer Projektarbeit gekommen.

Warum? Der Umwelt zuliebe!
Schulmaterialien aus Recyclingpapier haben gegenüber Neupapier viele Vorteile: Es werden keine Bäume gefällt und Altpapier verschwendet weniger Energie und Wasser, ausserdem wird die Umwelt weniger belastet.

Wir stellen uns vor:
Unser Projekt wird im Biologieunterricht zum Thema Ökologie durchgeführt, angeregt wurden wir durch das gleichnamige Projekt während der Unesco-Projekttage des letzten Schuljahres. Im Sinne der zentralen Unesco-Forderung einer nachhaltigen Entwicklung wollen wir uns für die Alternativen entscheiden: Papier sparen und Recyclingpapier verwenden, anstelle von Zerstörung der letzten nordischen Urwälder in Kanada, Norwegen und Finnland.

Von uns durchgeführte Aktionen am TMG:

  • Je eine Stellwanddokumentation zum Projektthema in den Pausenhallen von Gebäude 1 und Gebäude 2.
  • Eine Unterschriftenaktion (s. Anlage 1) für die Initiative 2000 plus unter der Schirmherrschaft des Umweltbundesamtes und Bärbel Höhns (s. Anlage 2). Zur rechtlichen Bewertung der Unterschriftenaktion (s. Anlage 3). Die Unterschriftenlisten werden wir der Initiative 2000 plus zur Verfügung stellen. Die Kopien der Listen bringen wir den Oelder Einzelhändlern, um sie zu überzeugen, Recyclingpapier anzubieten.
  1. Wir wollen auch die SV überzeugen, nur noch Hefte aus Recyclingpapier zu verkaufen und die Lehrer, nur noch Recyclingkopierpapier zu verwenden.

Wir hoffen auf eure Unterstützung.

 

Gute Neuigkeiten!

 

Die Lehrer des TMG kopieren auf Recyclingpapier. Dafür bedanken wir uns bei allen, die sich unsere Argumente zu eigen und die Papierumstellung möglich gemacht haben. Doch bei diesem Teilerfolg soll es nicht bleiben. 600 Unterschriften wurden in den Klassen 5 bis 10 und am Tag der offenen Tür gesammelt. Kopien dieser Listen haben wir allen Oelder Papiereinzelhändlern überreicht. Diese sind nicht generell gegen Recyclingpapier, wollen es aber nur anbieten, wenn die Nachfrage stimmt. Deshalb unsere Bitte an alle Schüler und Eltern: Fragt/ fragen Sie beim nächsten Heftekauf nach Recyclingpapierheften mit dem Umweltzeichen " Der Blaue Engel". Wir alle sind einem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen der Natur verpflichtet, nicht nur weil das TMG eine Unesco-Schule ist.

 

Die Mitglieder der Projektgruppe